Welches Asylsystem für Europa?

Seit fast vier Jahren verhandeln die EU-Staaten über eine Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Gerade auch aus Deutschland kommen erschreckend restriktive Entwürfe. Ein neuer Vorschlag aus dem Raum der Kirchen will nun den Blick wieder stärker auf die Menschenrechte von Schutzsuchenden richten. weiterlesen

Einspruch! Zur Zukunft der Hamburger Flüchtlingspolitik

Am 3. Februar 2020 diskutieren ExpertInnen, Betroffenen und HamburgerInnen darüber, wie es mit der Flüchtlingspolitik in Hamburg nach der Bürgerschaftswahl Ende Februar weitergehen soll. Auch fluchtpunkt wird im Panel 1 zum Thema: „Ankommen“ – Willkommen oder Abschreckung? ein Teil einer Diskussionsrunde sein.

Es lohnt sich also, zahlreich in die „Freie Akademie der Künste“ zu kommen. Um 9.30 Uhr gehts los. Zur Homepage geht es hier. Dort können Sie sich auch anmelden. Der Tagungsbeitrag umfasst Mittagessen und Getränke.

 

 

Rechtsberatung in den Ankerzentren

Eine junge Afghanin flieht auf der Suche nach Schutz vor Gewalt und Verfolgung nach Deutschland. Bei ihr sind ihre beiden minderjährigen Kinder. In Griechenland bleiben Mutter und Sohn zurück, die Tochter schafft den Weg nach Deutschland. Zwei Jahre später kommen Mutter und Sohn nach. Nur vier Wochen später entscheidet das BAMF: Die Tochter bekommt Schutz in Deutschland, die Mutter muss zurück nach Afghanistan. Der Fall zeigt: Ohne eine fundierte Rechtsberatung sind Asylsuchende in Deutschland im turbobeschleunigten Asylverfahren verloren. In den Ankerzentren und ähnlichen Einrichtungen ist die aber nicht gesichert. Den ganzen ZEIT ONLINE-Artikel und die Meinung unseres Kollegen Heiko Habbe können Sie hier lesen.

Merkblatt für BehandlerInnen

Viele unsere Klient*innen sind erkrankt. Um die Krankheit im Asylverfahren geltend machen zu können, benötigen wir ärztliche Stellungnahmen, die den hohen gesetzlichen Anforderungen
entsprechen. Diese juristischen Vorgaben sind den BehandlerInnen häufig nicht bekannt und für sie auch nur schwer nachvollziehbar. Daher haben wir ein Merkblatt für BehandlerInnen entworfen, um ihnen die im letzten Jahr weiter verschärften gesetzlichen Anforderungen an ärztliche Stellungnahmen im Asylverfahren zu erläutern. Dieses kann gerne verwendet werden: Merkblatt für BehandlerInnen

Mitten in Hamburg, und doch am Rand: Unzumutbare Bedingungen im Ankunftszentrum Rahlstedt

Wie sind die Lebensverhältnisse im Ankunftszentrum Rahlstedt wirklich? Die Antwort vieler Geflüchteter, die dort in den letzten Monaten gelebt haben, deuten darauf hin: schlimmer, als man sich vorstellt. Das zeigt sich in Interviews, die wir in den letzten Monaten geführt haben und über die jetzt in verschiedenen Medien berichtet wurde. weiterlesen

„Chorallen“ am 17.11.2019 um 18 Uhr in der Pauluskirche

Weil’s am letzten Sonntag mit den „Wüsten Eltern“ so schön war, treten am Sonntag, den 17. 11. 2019 in der Pauluskirche (Altona-Nord) noch die „Chorallen“ für uns auf – ebenfalls unter der Leitung von Samuel Busemann und  – seit diesem Jahr – Martin Schönfeldt.

Die „Chorallen“ sind seit 1995 der Stadtteilchor in Altona und bestehen mittlerweile aus rund 40 Sängerinnen und Sängern (In den Männerstimmen wird noch Verstärkung gebraucht). Der Chor organisiert sich selbst – von der Planung der Probenwochenenden und der Konzerte bis hin zur Liedauswahl. Gesungen werden überwiegend vierstimmige Sätze internationaler Chormusik (klassisch bis modern), Kanons, Volkslieder und aktuelle Hits.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Hälfte davon geht an uns.

Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Dublin-Geflüchteten

Mit zwei aktuellen Entscheidungen hat das Bundesverfassungsgericht die Rechte von Geflüchteten in Dublin-Verfahren gestärkt. Es gab den Verfassungsbeschwerden eines Afghanen, der nach Griechenland abgeschoben werden sollte, und eines somalischen Kindes, das die Bundesrepublik gemeinsam mit seiner Mutter nach Italien überstellen will, recht. Dabei verpflichteten die VerfassungsrichterInnen ihre KollegInnen an den Verwaltungsgerichten zu gründlicherer Prüfung. weiterlesen

Die „Wüsten Eltern“ singen am 2. November 2019 für uns!

Wüste Eltern – Der Elternchor des Emilie Wüstenfeld-Gymnasiums in Hamburg feiert sein 20-jähriges Jubiläum. 1999 unter der Leitung von Anke Fibiger gegründet, dirigiert seit 2016 Samuel Busemann diesen wunderbaren Chor. Seither singen rund 30 Sängerinnen und Sänger überwiegend vierstimmige Sätze internationaler Chormusik von klassisch bis modern, Kanons, Volkslieder und Spirituals. Am 2. November 2019 wird es ein “best of” aus dem Repertoire der letzten 20 Jahre geben.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für unsere Arbeit wird gebeten.

Wann: Samstag, 02. 11. 2019, 19.00 Uhr

Wo: Pauluskirche Altona

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