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Rechtsberatung in den Ankerzentren

Eine junge Afghanin flieht auf der Suche nach Schutz vor Gewalt und Verfolgung nach Deutschland. Bei ihr sind ihre beiden minderjährigen Kinder. In Griechenland bleiben Mutter und Sohn zurück, die Tochter schafft den Weg nach Deutschland. Zwei Jahre später kommen Mutter und Sohn nach. Nur vier Wochen später entscheidet das BAMF: Die Tochter bekommt Schutz in Deutschland, die Mutter muss zurück nach Afghanistan. Der Fall zeigt: Ohne eine fundierte Rechtsberatung sind Asylsuchende in Deutschland im turbobeschleunigten Asylverfahren verloren. In den Ankerzentren und ähnlichen Einrichtungen ist die aber nicht gesichert. Den ganzen ZEIT ONLINE-Artikel und die Meinung unseres Kollegen Heiko Habbe können Sie hier lesen.

Merkblatt für BehandlerInnen

Viele unsere Klient*innen sind erkrankt. Um die Krankheit im Asylverfahren geltend machen zu können, benötigen wir ärztliche Stellungnahmen, die den hohen gesetzlichen Anforderungen
entsprechen. Diese juristischen Vorgaben sind den BehandlerInnen häufig nicht bekannt und für sie auch nur schwer nachvollziehbar. Daher haben wir ein Merkblatt für BehandlerInnen entworfen, um ihnen die im letzten Jahr weiter verschärften gesetzlichen Anforderungen an ärztliche Stellungnahmen im Asylverfahren zu erläutern. Dieses kann gerne verwendet werden: Merkblatt für BehandlerInnen

Mitten in Hamburg, und doch am Rand: Unzumutbare Bedingungen im Ankunftszentrum Rahlstedt

Wie sind die Lebensverhältnisse im Ankunftszentrum Rahlstedt wirklich? Die Antwort vieler Geflüchteter, die dort in den letzten Monaten gelebt haben, deuten darauf hin: schlimmer, als man sich vorstellt. Das zeigt sich in Interviews, die wir in den letzten Monaten geführt haben und über die jetzt in verschiedenen Medien berichtet wurde. weiterlesen

Verfassungswidrige Leistungskürzungen

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Ein Großteil der Sanktionskürzungen im Arbeitslosengeld II sind verfassungswidrig. Dies betrifft ggf. auch anerkannte Geflüchtete mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis, wenn sie existenzsichernde Leistungen beziehen. Grundsätzliche Erwägungen der Entscheidung dürften sich aber auch auf die Leistungen für Asylsuchende und Geduldete übertragen lassen. weiterlesen

„Chorallen“ am 17.11.2019 um 18 Uhr in der Pauluskirche

Weil’s am letzten Sonntag mit den „Wüsten Eltern“ so schön war, treten am Sonntag, den 17. 11. 2019 in der Pauluskirche (Altona-Nord) noch die „Chorallen“ für uns auf – ebenfalls unter der Leitung von Samuel Busemann und  – seit diesem Jahr – Martin Schönfeldt.

Die „Chorallen“ sind seit 1995 der Stadtteilchor in Altona und bestehen mittlerweile aus rund 40 Sängerinnen und Sängern (In den Männerstimmen wird noch Verstärkung gebraucht). Der Chor organisiert sich selbst – von der Planung der Probenwochenenden und der Konzerte bis hin zur Liedauswahl. Gesungen werden überwiegend vierstimmige Sätze internationaler Chormusik (klassisch bis modern), Kanons, Volkslieder und aktuelle Hits.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Hälfte davon geht an uns.

Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Dublin-Geflüchteten

Mit zwei aktuellen Entscheidungen hat das Bundesverfassungsgericht die Rechte von Geflüchteten in Dublin-Verfahren gestärkt. Es gab den Verfassungsbeschwerden eines Afghanen, der nach Griechenland abgeschoben werden sollte, und eines somalischen Kindes, das die Bundesrepublik gemeinsam mit seiner Mutter nach Italien überstellen will, recht. Dabei verpflichteten die VerfassungsrichterInnen ihre KollegInnen an den Verwaltungsgerichten zu gründlicherer Prüfung. weiterlesen

Die „Wüsten Eltern“ singen am 2. November 2019 für uns!

Wüste Eltern – Der Elternchor des Emilie Wüstenfeld-Gymnasiums in Hamburg feiert sein 20-jähriges Jubiläum. 1999 unter der Leitung von Anke Fibiger gegründet, dirigiert seit 2016 Samuel Busemann diesen wunderbaren Chor. Seither singen rund 30 Sängerinnen und Sänger überwiegend vierstimmige Sätze internationaler Chormusik von klassisch bis modern, Kanons, Volkslieder und Spirituals. Am 2. November 2019 wird es ein “best of” aus dem Repertoire der letzten 20 Jahre geben.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für unsere Arbeit wird gebeten.

Wann: Samstag, 02. 11. 2019, 19.00 Uhr

Wo: Pauluskirche Altona

Schicken wir ein Schiff – Wir schicken ein Schiff!

Am 25.6.2019 haben wir auf die Petition „Schicken wir ein Schiff“ von Beatrice von Weizsäcker und Sven Giegold hingewiesen, nun ist es tatsächlich soweit: Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, kündigte an, die EKD werde in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ein zusätzliches Schiff zur Rettung von Ertrinkenden ins Mittelmeer senden. Hier können Sie die Pressemitteilung der EKD lesen, hier die Stellungnahme von Sven Giegold.

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