ROADS

Nach der Vorpremiere am 23.5.2019 und der anschließenden Podiumsdiskussion mit unserer Rechtsberaterin Insa Graefe und dem Regisseur, Sebastian Schipper, möchten wir Ihnen diesen Film, der offiziell am Donnerstag, 30.5.2019 startet, noch einmal wärmstens an Herz legen. Gerade auch, weil es nicht nur um Flucht, sondern auch um Freundschaft geht.

Hamburg missachtet weiter Grundrecht auf geschützte Wohnung

In Berlin ordnet die Sozialsenatorin an: Keine polizeiliche Durchsuchung von Flüchtlingsheimen mehr ohne Gerichtsbeschluss. In Hamburg haben wir ein Urteil des Verwaltungsgerichts erstritten, das genau dies ebenfalls besagt. Doch die Ausländerbehörde hat angekündigt, sich nicht an den RichterInnenspruch zu halten, und Rechtsmittel eingelegt. Wo bleibt der Respekt vor Art. 13 GG, und wo bleiben die Sozialsenatorin und der grüne Koalitionspartner?

Europa – wohin geht’s? Kirchen fragen KandidatInnen der Europawahl

Anlässlich der Europawahlen am 26. Mai 2019 befragen die Kirchen die KandidatInnen von SPD, CDU, Die Grünen, die Linke, FDP und AfD zu Themen der Sicherheits-und Verteidigungspolitik in Europa. fluchtpunkt-Rechtsberaterin Anna-Lena Büchler wird heute Abend (22. Mai 2019) um 19.00 Uhr im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe eine Diskussionsrunde zum Thema „Migration und Asyl“ moderieren. weiterlesen

ROADS von Sebastian Schipper

Drei Jahre nach dem sensationellen Erfolg von VICTORIA schickt Regisseur Sebastian Schipper in ROADS zwei Achtzehnjährige auf einen ebenso aufregenden wie bewegenden Trip durch Europa. Der Film erzählt von einer bedingungslosen Freundschaft zweier Jugendlicher – angesiedelt in einer Welt, die sich im radikalen Umbruch befindet. Im Anschluss an die Premiere am Donnerstag, den 23.5.2019, wird es im Zeise-Kino eine Diskussionsrunde zum Grundrecht auf Asyl geben, bei der unsere Rechsberaterin Insa Graefe mit auf dem Podium sein wird.

Karten gibt es an der Abendkasse.

Hier geht’s zur Homepage der Veranstaltung.

Ein Europa für alle – Demo am 19. Mai 2019

Am 19. Mai 2019 finden im Vorfeld der Europawahl deutschlandweit Demonstrationen gegen Nationalismus und für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa statt – wir werden dabei sein! weiterlesen

Hamburg braucht kein „AnkER-Zentrum“

Seit drei Monaten nutzt Hamburg die zentrale Erstaufnahme in Rahlstedt de facto wie ein „AnkER-Zentrum“. Die Landesverbände von Diakonie und Caritas haben daran nun deutliche Kritik geübt: „Hamburg braucht besseren Flüchtlingsschutz und kein ‚AnkER-Zentrum'“. In ihrer gemeinsamen Erklärung sprechen die kirchlichen Wohlfahrtsverbände sich dafür aus, das Ankunftszentrum wieder – wie bisher – nur kurzfristig zu nutzen. Es sei insbesondere kein Ort für Kinder und für kranke Menschen. Zugleich fordern sie eine qualifizierte und unabhängige Rechtsberatung für die dort untergebrachten Menschen.

fluchtpunkt hatte sich bereits Anfang Dezember gegen ein faktisches AnkER-Zentrum und für bessere Unterbringungsbedingungen für besonders schutzbedürftige Geflüchtete ausgesprochen.

Rückblick – Was uns 2018 beschäftigt hat

Im vergangenen Jahr war unsere Arbeit natürlich stark mit der politischen Diskussion über die Flüchtlingshilfe verknüpft. Von bestimmten Teilen des politischen Spektrums wurde ihr eine menschenrechtliche Motivation abgesprochen und eine egoistische und gesellschaftsgefährdende Einstellung zugeschrieben (Stichwort „Abschiebungsverhinderungsindustrie“). Die Diskussion über unsere Hilfe für die Schutzbedürftigen ist nicht neu, hat jedoch eine neue Schärfe erreicht. Dass fast alle Parteien und ein großer Teil der Medien sich nur mehr für die Wählerschaft der AFD zu interessieren scheinen, hat einen hohen Preis. Vor allem für die bedrängten und verfolgten Menschen, die in Europa auf Sicherheit und Achtung ihrer Würde hofften. Und obwohl wir erleichtert waren über die starken Bewegungen gegen Fremdenfeindlichkeit und besonders für die Seenotrettung, spürten wir, wie die Unterstützung des Umfeldes in materieller und ideeller Hinsicht rapide abgenommen hat. Während die Vorjahre noch von einer Welle der Unterstützung und Solidarität getragen waren, haben sich plötzlich viele Träger, Förderstiftungen und Einzelpersonen von der Flüchtlingshilfe abgewandt.

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Kein Raum mehr in der Herberge? Hamburg verschlechtert Unterbringungsbedingungen für Geflüchtete drastisch

Hat Hamburg, was es politisch nie geben sollte – ein sogenanntes „AnkER-Zentrum“? Fakt ist: seit Anfang Oktober werden Flüchtlinge im Dublin-Verfahren sowie Schutzsuchende aus sogenannten „sicheren“ Herkunftsländern aus dem Ankunftszentrum Rahlstedt nicht mehr auf die dezentralen Erstaufnahmestandorte verteilt. Bis zu sechs Monate müssen sie im AKZ bleiben. Darüber berichtete die taz. Ausgenommen sind nur Familien mit schulpflichtigen Kindern, wie aus einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion in der Bürgerschaft hervorgeht. weiterlesen

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